Le TaMé | Fußpflege, Nägel und Kosmetik
Trockene, raue Füße sind unangenehm, und oft ist unklar, welche Pflege wirklich passt. Mit der richtigen Fußcreme und etwas Regelmäßigkeit fühlen sich Ihre Fersen schon nach kurzer Zeit wieder weicher und geschmeidiger an. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum Füße so schnell austrocknen, welche Inhaltsstoffe sich bewährt haben, wie Sie Fußcreme richtig anwenden und welche Pflege aus unserem Sortiment zu Ihrem Hautzustand passt.
Unsere Füße tragen uns jeden Tag – und sind dabei besonderen Bedingungen ausgesetzt. Die Haut an den Fußsohlen besitzt keine Talgdrüsen und bildet daher kaum eigenes Fett, das sie vor dem Austrocknen schützt. Gleichzeitig ist sie an Fersen und Ballen durch Druck und Reibung besonders beansprucht und bildet dort zum Schutz eine dickere Hornschicht.
Hinzu kommen äußere Faktoren: trockene Heizungsluft im Winter, offene Schuhe und Barfußlaufen im Sommer, langes Stehen, heißes Duschen oder häufige Fußbäder ohne anschließende Pflege. All das entzieht der Haut Feuchtigkeit. Sie wird rau, spannt, verliert an Elastizität und kann an den Fersen rissig werden.
Ein kurzer Blick genügt oft, um den Pflegebedarf einzuschätzen:
Urea ist ein natürlicher Bestandteil der Haut und einer der bekanntesten Inhaltsstoffe in Fußcremes. Er bindet Feuchtigkeit und macht verhornte, raue Haut spürbar weicher. In Fußcremes für sehr trockene Haut sind Konzentrationen um 10 % üblich. Auf frisch eingerissenen Stellen kann Urea kurz leicht brennen. Hält das Brennen an, verwenden Sie das Produkt an dieser Stelle nicht weiter.
Diese Feuchthaltemittel ziehen Wasser an und halten es in den oberen Hautschichten. So fühlt sich die Haut glatter und geschmeidiger an.
Panthenol (Provitamin B5), Kamillenextrakt und Bisabolol sind klassische Pflegestoffe für trockene und beanspruchte Haut und werden seit Langem in Fußpflegeprodukten eingesetzt.
Öle, Wachse und Lipide legen sich wie ein Schutzfilm auf die Haut, versorgen sie mit Fett und schützen sie vor dem Austrocknen. Gerade für die talgdrüsenfreie Haut der Fußsohlen sind sie wichtig.
Salicylsäure findet sich in manchen Hornhaut-Produkten, weil sie verhornte Haut lockern kann. Sie gehört nicht auf rissige oder offene Stellen und ist bei empfindlicher Haut oder Diabetes nur nach Rücksprache mit einer Fachperson zu empfehlen. Hintergrundinformationen finden Sie bei NetDoktor.
In unserem Sortiment finden Sie Fußpflege für jeden Hautzustand – vom täglichen Balsam bis zur reichhaltigen Salbe:
Welche Salbe die richtige für Sie ist, erklären wir ausführlich im Ratgeber Die beste Schrundensalbe finden.
Wer sich zusätzlich unabhängig informieren möchte, findet Orientierung in Vergleichstests, etwa beim Fußcreme-Test der Stiftung Warentest oder im Öko-Test zu Urea-Fußcremes.
Abends dürfen Sie großzügiger sein. Tragen Sie eine reichhaltige Pflege wie die Schrundensalbe etwas dicker auf und ziehen Sie anschließend dünne Baumwollsocken an. So kann die Pflege über Nacht in Ruhe einwirken.
Gönnen Sie Ihren Füßen einmal pro Woche ein warmes Fußbad mit ätherischen Ölen von etwa 10 Minuten. Verhärtete Stellen weichen Sie mit dem Hornhautweicher auf und tragen sie anschließend schonend ab. Vermeiden Sie tägliches Raspeln und grobe Feilen – das reizt die Haut. Wie Sie dabei am besten vorgehen, lesen Sie in unserem Ratgeber Hornhaut an den Füßen entfernen. Danach immer gut eincremen.
Bei empfindlicher Haut wählen Sie am besten parfümfreie Pflege, wie unseren Schrundenbalsam mit 10 % Urea. Testen Sie ein neues Produkt zunächst an einer kleinen Stelle und beobachten Sie die Reaktion der Haut.
Menschen mit Diabetes oder Durchblutungsstörungen sollten ihre Füße täglich auf Druckstellen, Risse und Verletzungen kontrollieren und ihre Fußpflege mit der Hausarztpraxis oder einer podologischen Praxis abstimmen. Suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe, wenn Rötungen zunehmen, Eiter entsteht, Taubheitsgefühle auftreten oder Risse nicht abheilen. Eine Fußcreme ist ein Pflegeprodukt und ersetzt keine medizinische Behandlung.
Woche 1 – Routine aufbauen: Morgens eine leichte, schnell einziehende Pflege, abends eine reichhaltige Pflege mit Urea oder die Schrundensalbe. Nachts Baumwollsocken tragen.
Woche 2 und 3 – intensivieren: Einmal pro Woche Fußbad und schonende Hornhautpflege, danach eincremen. Die tägliche Pflege beibehalten und beobachten, wie sich die Haut verändert.
Woche 4 – erhalten: Die intensive Abendpflege zwei- bis dreimal pro Woche fortführen, an den übrigen Tagen die normale Pflege. Langfristig helfen gut sitzende Schuhe, ausreichend Flüssigkeit und eine an die Jahreszeit angepasste Routine. Zeigt sich trotz konsequenter Pflege keine Besserung, lassen Sie Ihre Füße podologisch oder dermatologisch untersuchen.
Viele bemerken schon nach einigen Tagen regelmäßiger Pflege, dass sich die Haut weicher anfühlt. Bei stark verhornter Haut braucht es meist mehrere Wochen Geduld.
Für leicht trockene Füße ja. Sehr trockene Fersen profitieren aber von einer reichhaltigeren Fußpflege mit Urea oder Lipiden, die speziell auf die dicke Haut an den Füßen abgestimmt ist.
Ja, besonders abends. Dünne Baumwollsocken halten die Pflege an Ort und Stelle und schützen gleichzeitig die Bettwäsche.
Höchstens einmal pro Woche und immer schonend. Etwas Hornhaut ist ein natürlicher Schutz der Füße.
Machen Sie zuerst den kurzen Selbstcheck an Ferse, Ballen und Fußrändern. Wählen Sie dann die passende Pflege, starten Sie eine einwöchige Abendroutine mit reichhaltiger Pflege und Baumwollsocken und beobachten Sie, wie Ihre Haut reagiert. Viele weitere Tipps rund um gesunde, gepflegte Füße finden Sie in unserem großen Fußpflege-Ratgeber. Bei Fragen zu unseren Produkten sind wir gerne für Sie da – schreiben Sie uns über unsere Kontaktseite.