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Schrundensalbe für die Hände: Warum Risse nicht nur ein Fersen-Problem sind – und was wirklich hilft
Tiefe Risse, raue Stellen, schmerzende Fingerkuppen – Schrunden kennen viele nur von den Fersen. Doch die Hände sind genauso gefährdet. In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum das so ist, welche Wirkstoffe wirklich helfen und worauf Sie bei einer guten Schrundensalbe für die Hände achten sollten.
Lesezeit: ca. 7 Minuten | Kategorie: Hautpflege & Inhaltsstoffe
Inhaltsverzeichnis
- Warum bekommen Hände Schrunden?
- Schrunden an Händen vs. Fersen: Was ist der Unterschied?
- Die wichtigsten Wirkstoffe in einer Schrundensalbe für die Hände
- Richtige Anwendung: So cremen Sie effektiv ein
- Schrunden vorbeugen: 5 praktische Tipps
- Le TaMé Empfehlung: Natürliche Pflege nach deutschem Qualitätsstandard
- Fazit
Warum bekommen Hände Schrunden?
Schrunden – auch Rhagaden genannt – sind tiefe, lineare Einrisse in der Haut. Viele Menschen verbinden sie ausschließlich mit den Fersen. Dabei sind die Hände mindestens genauso gefährdet: Sie werden täglich beansprucht, gewaschen, chemischen Reinigungsmitteln ausgesetzt und im Winter brutal von Kälte und trockener Heizungsluft strapaziert.
Die Haut an den Händen hat eine Besonderheit: An den Handinnenflächen fehlen Haarfollikel und Talgdrüsen vollständig. Am Handrücken sind sie nur spärlich vorhanden. Das bedeutet: Die Haut kann sich kaum selbst mit schützendem Hautfett versorgen – und trocknet deutlich schneller aus als andere Körperstellen.
Die häufigsten Auslöser für Schrunden an den Händen:
- Kälte und trockene Heizungsluft – entziehen der Haut Feuchtigkeit und reduzieren die Talgproduktion
- Häufiges Händewaschen – zerstört den schützenden Fettfilm der Haut
- Kontakt mit Reinigungsmitteln und Desinfektionsmitteln – greift den Säureschutzmantel an
- Mechanische Beanspruchung – Gartenarbeit, Handwerk, Sport
- Genetische Veranlagung – manche Menschen neigen strukturell zu trockener, rissiger Haut
- Vorerkrankungen – Neurodermitis, Psoriasis oder Diabetes können das Risiko erhöhen
Schrunden an Händen vs. Fersen: Was ist der Unterschied?
An den Fersen entsteht oft zunächst Hornhaut, die bei starker Trockenheit einreißt. Die tiefen Risse an der Ferse können über einen Zentimeter tief werden und schmerzhaft bluten.
An den Händen – besonders an den Fingerkuppen, der Nagelhaut und dem Handrücken – fehlt diese Hornhautbildung meist. Stattdessen wird die Haut direkt spröde und reißt bei Belastung auf. Das macht Handschrunden oft schmerzhafter im Alltag: Jede Berührung, jede Bewegung, jedes Händewaschen kann brennen.
Gemeinsam haben beide Formen: Der Ursprung liegt in einer gestörten Hautschutzbarriere. Fehlt der Haut ausreichend Feuchtigkeit und Lipide (Hautfette), verliert sie ihre Elastizität – und reißt ein.
„Sind die Hände trocken, aber ohne Risse, reicht eine schützende, feuchtigkeitsbindende Handcreme. Gibt es bereits Schrunden, muss intensiver gepflegt werden – besonders nachts.“
Apotheker Ulrich Dreischulte, Apotheken Umschau
Harnstoff (Urea)
Harnstoff ist ein natürlicher Feuchtigkeitsfaktor (NMF), der in der Haut selbst vorkommt. Er bindet Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten, löst überschüssige Hornhaut und lindert Juckreiz. Bei Schrunden empfehlen sich Konzentrationen von 5–15 %. Je höher die Konzentration, desto intensiver – aber auch das Reizungsrisiko bei empfindlicher Haut steigt.
Panthenol (Pro-Vitamin B5)
Panthenol ist einer der am besten erforschten Hautpflegewirkstoffe. Es spendet Feuchtigkeit, unterstützt die Zellteilung und fördert aktiv die Hautregeneration. Gleichzeitig wirkt es beruhigend – es lindert Juckreiz, Rötungen und Spannungsgefühle. Ideal bei bereits vorhandenen Rissen.
Lipide & Pflanzenöle
Lipide ersetzen die fehlenden Hautfette und bauen den Säureschutzmantel wieder auf. Bewährt haben sich Sheabutter, Jojobaöl, Kokosöl und Nachtkerzenöl. Sie verbessern die Elastizität und schaffen eine schützende Barriere gegen Austrocknung.
Glycerin & Hyaluronsäure
Glycerin zieht Feuchtigkeit aus der Luft in die Haut. Hyaluronsäure kann das Vielfache ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit speichern und sorgt für sofortige Spannkraft. Beide Wirkstoffe sind sehr gut verträglich, auch bei empfindlicher Haut.
Bisabolol & Ringelblume
Bisabolol (aus der Kamille) wirkt entzündungshemmend und hautberuhigend – ideal wenn die Risse bereits gerötet oder gereizt sind. Ringelblumenextrakt ist antibakteriell, abschwellend und unterstützt die natürliche Heilung.
Ätherische Öle & Pflanzenextrakte
Rosmarin, Lavendel und Thymian wirken durchblutungsfördernd und antiseptisch. Natürliche ätherische Öle können den regenerativen Prozess unterstützen – solange sie hautverträglich dosiert sind und keine synthetischen Duftstoffe enthalten.
Was Sie vermeiden sollten: Viele Produkte enthalten Mineralöle, Paraffine, Silikone sowie künstliche Konservierungs- und Duftstoffe. Diese verlängern die Inhaltsstoffliste, tragen aber kaum zur Wirkung bei und können die Haut auf Dauer belasten. Weniger ist bei Schrundensalben oft mehr.
Richtige Anwendung: So cremen Sie effektiv ein
Die beste Schrundensalbe hilft nicht viel, wenn sie falsch angewendet wird. So gehen Sie vor:
Hände reinigen
Waschen Sie die Hände mit lauwarmem Wasser und einer milden, pH-neutralen Seife. Heißes Wasser und aggressive Reinigungsmittel schädigen die Hautbarriere zusätzlich. Hände danach sanft – nicht abreiben – trocknen.
Salbe dünn auftragen
Tragen Sie die Schrundensalbe dünn auf die betroffenen Stellen auf – besonders Fingerkuppen, Nagelhaut und Handrücken. Sanft einmassieren bis sie eingezogen ist. Zweimal täglich: morgens leichter, abends intensiver.
Nachtpflege intensivieren
Abends großzügig eincremen und anschließend Baumwollhandschuhe anziehen. So kann die Salbe über Nacht tief eindringen. Die Heilwirkung verstärkt sich erheblich.
Wann zum Arzt?
Nicht entzündete Schrunden lassen sich in der Regel gut zu Hause behandeln. Zeigen sich Zeichen einer Infektion (Rötung, Wärme, Eiterung) oder heilen die Risse trotz konsequenter Pflege nicht ab, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Diabetiker sollten grundsätzlich besonders achtsam sein.
Schrunden an den Händen vorbeugen: 5 einfache Tipps
Die beste Schrundensalbe ist die, die Sie nicht brauchen. Mit ein paar konsequenten Gewohnheiten lassen sich Risse an den Händen oft von vornherein verhindern:
- Handschuhe tragen – im Winter draußen, beim Putzen und bei der Gartenarbeit. Schutz vor Kälte, Chemikalien und Reibung.
- Schonend waschen – lauwarmes Wasser, milde pH-neutrale Seife. Nach dem Waschen sofort eincremen.
- Regelmäßig pflegen – eine Handcreme mit Harnstoff und Panthenol 1–2 Mal täglich auch dann anwenden, wenn die Haut noch keine Risse zeigt.
- Ausreichend trinken – eine ausgewogene Ernährung versorgt die Haut von innen mit wichtigen Nährstoffen und Feuchtigkeit.
- Nachtpflege etablieren – einmal wöchentlich intensive Nachtpflege mit Baumwollhandschuhen als Prävention. Das wirkt besser als jede spätere Behandlung.
Le TaMé Empfehlung: Natürliche Pflege nach deutschem Qualitätsstandard
Wer nach einer Schrundensalbe für die Hände sucht, die sowohl wirksam als auch hautverträglich ist, sollte auf saubere Formulierungen ohne überflüssige Füllstoffe setzen. Le TaMé entwickelt seine Pflegeprodukte nach einem klaren Prinzip: Natürliche Inhaltsstoffe, die wirklich wirken – ohne synthetischen Ballast.
Schrundensalbe für rissige Haut
Unsere Schrundensalbe wurde für stark beanspruchte Haut entwickelt – sie funktioniert ebenso zuverlässig bei rissigen Händen wie bei Fersen. Mit hochwertigen Lipiden, Panthenol und einer Formulierung ohne Mineralöle und unnötige Konservierungsstoffe. Für intensive Nachtpflege ideal.
Pflegende Handcreme mit Rosmarin
Für die tägliche Pflege und Vorbeugung: Unsere Handcreme mit Rosmarinextrakt versorgt die Haut mit nachhaltiger Feuchtigkeit, stärkt die Hautbarriere und zieht schnell ein – ohne Fettfilm. Rosmarin wirkt zusätzlich durchblutungsfördernd und vitalisierend.
Fazit: Schrundensalbe für Hände – darauf kommt es an
Schrunden an den Händen sind kein Schönheitsproblem – sie schmerzen, schränken im Alltag ein und können sich bei Nichtbehandlung entzünden. Das Gute: Mit der richtigen Schrundensalbe lassen sich selbst tiefe Risse effektiv behandeln.
Worauf es ankommt:
- Wirkstoffe: Harnstoff (Urea), Panthenol, Lipide und Glycerin sind das Fundament einer guten Schrundensalbe
- Ohne Ballast: Mineralöle, Silikone und synthetische Konservierungsstoffe möglichst vermeiden
- Anwendung: Zweimal täglich – die Nachtpflege intensiver mit Baumwollhandschuhen
- Vorbeugung: Regelmäßige Pflege und Schutz vor Auslösern ist besser als jede Behandlung
Ihre Hände leisten täglich Enormes. Sie verdienen eine Pflege, die das respektiert.
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